Eine Kundin zahlt die Rechnung nicht. Ein früherer Mitarbeiter klagt auf Überstunden. Das Finanzamt erkennt nach der Prüfung Ausgaben nicht an. Mit der eigenen Firma kommt Streit schneller, als man denkt. Ein Firmenrechtsschutz trägt die Kosten für Anwältin oder Anwalt, Gericht und Gutachten, wenn der Streit in einen versicherten Baustein fällt.
Genau dort liegt der Haken. Ein Firmenrechtsschutz ist kein Rundum-Schutz für alles, was im Betrieb passiert. Streit mit Kundinnen und Kunden ist oft gar nicht oder nur begrenzt drin. Das Finanzamt ist erst vor Gericht versichert. Und wer Vorsatz vorgeworfen bekommt, braucht einen eigenen Baustein.
Hier liest du, welche Bausteine es gibt, wo ihre Grenzen liegen und was ein Prozess nach den gesetzlichen Gebühren wirklich kostet. Mit zwei Rechenbeispielen für Selbständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler.
Betrifft dich, wenn du dich selbstständig machst du den Job wechselst dein Einkommen steigt
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Firmenrechtsschutz schützt die selbständige oder gewerbliche Tätigkeit, die im Vertrag steht. Er setzt sich aus Bausteinen zusammen, etwa Arbeitgeber-, Verkehrs-, Steuer- und Straf-Rechtsschutz.
- Streit aus Verträgen mit Kundinnen, Kunden und Lieferanten ist ein eigener Zusatzbaustein. Er hat oft Grenzen bei Streitwert, Umsatz oder Zahl der Fälle.
- Vor dem Arbeitsgericht zahlt in der ersten Instanz jede Seite ihre Anwältin selbst, auch wer gewinnt. Bei einem Lohnstreit über 6.000 Euro mit Einigung sind das rund 1.750 Euro, Stand: Oktober 2026.
- Für die meisten Bausteine gilt eine Wartezeit von drei Monaten. Straf-, Ordnungswidrigkeiten- und Schadenersatz-Rechtsschutz gelten meist ab dem ersten Tag.
- Abwehr von Schadenersatz ist Sache der Betriebshaftpflicht. Urheber-, Marken- und Wettbewerbsrecht, Gesellschaftsrecht und Bauvorhaben sind fast immer ausgeschlossen.
Inhalt
- Was ist ein Firmenrechtsschutz?
- Was gilt ohne Firmenrechtsschutz?
- Die Bausteine des Firmenrechtsschutzes im Überblick
- Arbeitgeber-Rechtsschutz: wenn es mit Beschäftigten Streit gibt
- Vertrags-Rechtsschutz für die Firma und seine Grenzen
- Verkehrs-Rechtsschutz für Firmenwagen und Fahrten im Job
- Steuer-Rechtsschutz: Hilfe erst vor dem Finanzgericht
- Straf-Rechtsschutz und Spezial-Straf-Rechtsschutz: der Unterschied beim Vorsatz
- Weitere Bausteine: Gewerbemiete, Datenschutz, Sozialgericht und Standesrecht
- Wartezeit und Versicherungsfall: ab wann der Firmenrechtsschutz zahlt
- Was der Firmenrechtsschutz nicht zahlt
- Was ein Rechtsstreit kostet: zwei Beispiele nach RVG
- Was ein Firmenrechtsschutz kostet und wovon der Beitrag abhängt
- So läuft der Abschluss eines Firmenrechtsschutzes ab
- Wenn ein Streit beginnt: so bekommst du die Zusage deines Firmenrechtsschutzes
- Was beim Firmenrechtsschutz als Nächstes zählt
- Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Firmenrechtsschutz?
Die kurze Antwort: Ein Firmenrechtsschutz ist eine Rechtsschutzversicherung für deine berufliche Tätigkeit als Selbständige oder Selbständiger. Er zahlt, wenn du im Betrieb dein Recht durchsetzen oder dich gegen einen Vorwurf verteidigen musst. Andere Namen dafür sind Gewerbe-Rechtsschutz, Rechtsschutz für Selbständige oder Rechtsschutz für Freiberufler.
Versichert ist genau die Tätigkeit, die im Versicherungsschein steht. So formulieren es auch die Musterbedingungen des Versichererverbands GDV, die ARB 2021: gewerbliche, freiberufliche oder sonstige selbständige Tätigkeit. Kommt eine neue Tätigkeit dazu, musst du sie melden.
Der Versicherer zahlt die gesetzlichen Gebühren deiner Anwältin oder deines Anwalts, die Gerichtskosten, Zeugen und Sachverständige und im Verlustfall die Kosten der Gegenseite. Je nach Vertrag sind mitarbeitende Familienangehörige und Beschäftigte mitversichert.
Wichtig ist die Abgrenzung zu zwei Nachbarn. Die private Rechtsschutzversicherung schützt dein Privatleben, deinen Verkehr und deine Wohnung. Streit mit Kundinnen, Kunden oder Lieferanten ist dort nicht drin. Die Betriebshaftpflicht zahlt dagegen, wenn andere von dir Schadenersatz fordern, und wehrt unberechtigte Forderungen ab. Viele Versicherer bieten privaten und betrieblichen Rechtsschutz in einem Kombi-Vertrag an.
Was gilt ohne Firmenrechtsschutz?
Ohne Vertrag trägt dein Betrieb das Kostenrisiko selbst. Im Zivilprozess gilt nach § 91 Zivilprozessordnung, kurz ZPO: Wer verliert, zahlt alles. Das sind die eigene Anwältin, der Anwalt der Gegenseite und das Gericht. Wer klagt, muss die Gerichtsgebühr in der Regel vorab einzahlen, sonst wird das Gericht nicht tätig.
Vor dem Arbeitsgericht gilt eine Sonderregel. Nach § 12a Arbeitsgerichtsgesetz bekommt in der ersten Instanz niemand seine Anwaltskosten erstattet, auch nicht, wer gewinnt. Für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber heißt das: Jede Klage einer oder eines Beschäftigten kostet Geld, selbst wenn sie unbegründet ist.
Die Deckelung für eine erste Beratung in § 34 des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes, kurz RVG, gilt nur für Verbraucherinnen und Verbraucher. Als Unternehmerin oder Unternehmer zahlst du ohne Vereinbarung die übliche Vergütung, ohne feste Obergrenze. Viele Kanzleien rechnen mit Firmen nach Stunden ab. Das ist erlaubt, solange die gesetzlichen Mindestgebühren im Gerichtsverfahren nicht unterschritten werden. Stand: Oktober 2026.
Staatliche Hilfe gibt es kaum. Prozesskostenhilfe bekommen Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmer nur bei kleinem Einkommen und Vermögen. Für eine GmbH gelten nach § 116 ZPO noch engere Regeln.
Die Bausteine des Firmenrechtsschutzes im Überblick
Ein Firmenrechtsschutz wird aus Leistungsarten zusammengesetzt, also einzelnen Rechtsgebieten. Manche sind im Grundschutz enthalten, andere kommen gegen Aufpreis dazu oder müssen eigens angefragt werden. Die Tabelle zeigt die üblichen Bausteine. Welche wirklich drin sind, steht in deinem Versicherungsschein.
| Baustein | Was versichert ist | Typischer Fall | Grenze, auf die du achten solltest |
|---|---|---|---|
| Arbeitgeber-Rechtsschutz | Streit mit Beschäftigten aus dem Arbeitsverhältnis | Kündigungsschutzklage, Lohn, Zeugnis, Abmahnung | Abfindung und Lohn selbst zahlt die Versicherung nie |
| Vertrags-Rechtsschutz | Streit aus Kauf-, Werk-, Dienst-, Wartungs- oder Lieferverträgen | Kundin zahlt nicht, Lieferant liefert mangelhaft | Oft nur als Zusatz, mit Grenzen bei Streitwert, Umsatz oder Fällen |
| Verkehrs-Rechtsschutz | Firmenfahrzeuge, Fahrerinnen und Fahrer, Unfälle, Bußgelder | Unfallgegner bestreitet die Schuld | Nur Fahrzeuge, die im Vertrag stehen |
| Steuer-Rechtsschutz | Streit mit dem Finanzamt vor Finanz- und Verwaltungsgerichten | Abschreibung wird nach Prüfung gestrichen | Einspruch beim Finanzamt meist nicht versichert |
| Straf- und Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz | Verteidigung bei fahrlässigen Vergehen und Bußgeldern | Arbeitsunfall im Betrieb, Vorwurf fahrlässiger Körperverletzung | Vorwurf, der nur vorsätzlich möglich ist, nicht versichert |
| Spezial-Straf-Rechtsschutz | Verteidigung auch bei Vorsatzvorwürfen, oft schon im Ermittlungsverfahren | Vorwurf des Betrugs oder der Untreue | Rückzahlung bei rechtskräftiger Verurteilung wegen Vorsatzes |
| Schadenersatz-Rechtsschutz | Eigene Schadenersatzforderungen gegen andere | Hausmeisterdienst räumt nicht, Mitarbeiterin stürzt und fällt aus | Abwehr von Forderungen ist Sache der Haftpflicht |
| Weitere Bausteine | Gewerbemiete, Datenschutz, Sozialgericht, Disziplinar- und Standesrecht, eigene Versicherungsverträge | Falsche Nebenkostenabrechnung für das Büro | Meist Zusatz gegen Aufpreis |
Arbeitgeber-Rechtsschutz: wenn es mit Beschäftigten Streit gibt
Die kurze Antwort: Der Arbeits-Rechtsschutz im Firmenvertrag zahlt deine Kosten, wenn du mit einer oder einem Beschäftigten über das Arbeitsverhältnis streitest. Er ist für alle wichtig, die Personal haben, auch für eine einzige Teilzeitkraft oder eine Minijobberin.
Typische Fälle sind eine Kündigungsschutzklage, Streit um Überstunden, Urlaub, Boni, ein Zeugnis oder eine Abmahnung. Ein Beispiel aus der Praxis: Eine Unternehmerin kündigt einem Mitarbeiter fristlos, weil sie glaubt, er habe Lieferantengeld auf sein Konto umgeleitet. Er bestreitet das und klagt. Ihre Anwaltskosten trägt der Firmenrechtsschutz, egal wie das Verfahren ausgeht.
Die Versicherung zahlt nur die Kosten des Verfahrens. Eine Abfindung, ausstehenden Lohn oder eine Urlaubsabgeltung zahlst du selbst, auch wenn sie Teil eines Vergleichs sind. Wichtig ist auch die Frist: Wer eine Kündigung angreifen will, muss nach § 4 Kündigungsschutzgesetz innerhalb von drei Wochen klagen.
Beachte die Wartezeit. Hast du gerade jemanden eingestellt und kündigst im zweiten Vertragsmonat, ist der Streit in vielen Verträgen nicht versichert. Wer Personal plant, schließt besser vor der ersten Einstellung ab. Für Streit um deinen eigenen Anstellungsvertrag als Geschäftsführerin oder Geschäftsführer einer GmbH gilt der Arbeitgeber-Rechtsschutz nicht. Dafür gibt es einen eigenen Anstellungsvertrags-Rechtsschutz.
Vertrags-Rechtsschutz für die Firma und seine Grenzen
Die kurze Antwort: Der Firmen-Vertrags-Rechtsschutz deckt Streit aus Verträgen, die du für deinen Betrieb schließt. Er ist der Baustein, den sich die meisten Selbständigen wünschen, und der mit den meisten Einschränkungen.
Versichert sein können Kauf-, Werk- und Werklieferungsverträge, Wartungs- und Reparaturverträge, Leasing- und Finanzierungsverträge sowie Verträge mit Subunternehmen, Herstellern und Lieferanten. Auch Streit um das Eigentum an Sachen, das Sachenrecht, gehört oft dazu. Ein Beispiel: Die neue Kassensoftware funktioniert nicht, der Anbieter verweigert die Rücknahme.
Die Grenzen liegen im Kleingedruckten. Viele Versicherer bieten den Baustein nur auf Anfrage oder nur für bestimmte Branchen an. Häufig gibt es Obergrenzen für den Streitwert je Fall, für die Zahl der Fälle im Jahr oder für den Jahresumsatz deines Betriebs. Streit aus Verträgen, die deinen eigentlichen Unternehmenszweck betreffen, ist manchmal enger versichert als Streit um Einkauf und Ausstattung. Bei Bau- und Handwerksbetrieben schließen viele Verträge Streit aus Bauleistungen ganz aus.
Für offene Rechnungen bieten viele Verträge statt eines Prozesses ein Forderungsmanagement. Dann treibt ein Inkassodienst unbestrittene Forderungen für dich ein. Bestreitet die Kundin die Forderung, prüft der Versicherer, ob der Vertrags-Rechtsschutz greift. Lies genau, ab welchem Betrag und bis zu welchem Betrag das gilt.
Verkehrs-Rechtsschutz für Firmenwagen und Fahrten im Job
Die kurze Antwort: Der Verkehrs-Baustein schützt die Fahrzeuge deines Betriebs und alle, die sie berechtigt fahren. Versichert sind Schadenersatz nach einem Unfall, Streit um Kauf, Leasing und Reparatur, Bußgelder, Strafvorwürfe im Verkehr und der Führerschein.
Ein Beispiel: Du fährst mit dem Firmenwagen bei Grün über die Kreuzung und stößt mit einem anderen Auto zusammen. Der andere Fahrer behauptet, du seist bei Rot gefahren. Der Verkehrs-Rechtsschutz zahlt deine Anwältin, wenn du deinen Schaden durchsetzen willst. Auch Streit mit der Werkstatt nach einer fehlerhaften Reparatur gehört dazu.
Bei verkehrsrechtlichen Straftaten gilt eine Sonderregel. Der Schutz besteht hier oft auch bei einem Vorsatzvorwurf, etwa bei unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, solange du nicht rechtskräftig wegen Vorsatzes verurteilt wirst. Dann musst du die Kosten zurückzahlen. Versichert sind nur Fahrzeuge, die im Vertrag stehen. Ein neuer Transporter muss also gemeldet werden.
Steuer-Rechtsschutz: Hilfe erst vor dem Finanzgericht
Die kurze Antwort: Der Steuer-Rechtsschutz zahlt erst, wenn du gegen das Finanzamt vor Gericht ziehst. Die Musterbedingungen ARB 2021 sagen es deutlich: Schutz besteht ab dem gerichtlichen Verfahren vor deutschen Finanz- und Verwaltungsgerichten.
Das ist eine echte Lücke. Der Streit beginnt meist mit einer Betriebsprüfung oder einem Bescheid, dann folgt der Einspruch beim Finanzamt selbst. Die Kosten deiner Steuerberaterin oder deines Anwalts in dieser Phase trägst du in den meisten Verträgen selbst. Erst wenn der Einspruch abgelehnt ist und du klagst, zahlt die Versicherung.
Ein Beispiel: Dein Betrieb reicht wie immer die Steuererklärung ein. Die Sachbearbeiterin stellt die Abschreibungen infrage und fordert eine Nachzahlung. Der Einspruch bleibt erfolglos, du klagst beim Finanzgericht. Ab hier springt der Firmenrechtsschutz ein. Geht es um den Vorwurf der Steuerhinterziehung, ist das Strafrecht und gehört zum Spezial-Straf-Rechtsschutz.
Straf-Rechtsschutz und Spezial-Straf-Rechtsschutz: der Unterschied beim Vorsatz
Die kurze Antwort: Der normale Straf-Rechtsschutz verteidigt dich bei fahrlässigen Vergehen. Der Spezial-Straf-Rechtsschutz verteidigt dich auch, wenn dir Vorsatz vorgeworfen wird. Für Unternehmerinnen und Unternehmer ist dieser Unterschied entscheidend.
Der allgemeine Straf-Rechtsschutz
Er zahlt die Verteidigung bei Vergehen, die man fahrlässig begehen kann, zum Beispiel fahrlässige Körperverletzung nach einem Arbeitsunfall im Betrieb. Die ARB 2021 regeln es so: Wird dir Vorsatz vorgeworfen, gibt es zunächst keinen Schutz. Wirst du später nicht wegen Vorsatzes verurteilt, zahlt der Versicherer rückwirkend. Wird rechtskräftig festgestellt, dass du vorsätzlich gehandelt hast, musst du gezahlte Kosten erstatten.
Beim Vorwurf einer Tat, die nur vorsätzlich möglich ist, besteht gar kein Schutz. Dazu gehören zum Beispiel Betrug, Untreue, Diebstahl oder Beleidigung. Genau solche Vorwürfe treffen Selbständige häufig.
Der Spezial-Straf-Rechtsschutz
Er schließt diese Lücke. Er zahlt die Verteidigung auch bei Vorsatzvorwürfen, solange keine rechtskräftige Verurteilung wegen Vorsatzes erfolgt. Je nach Vertrag gehören dazu Honorare über den gesetzlichen Gebühren, spezialisierte Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, Gutachten, die deine Verteidigung schon im Ermittlungsverfahren in Auftrag gibt, und ein Zeugenbeistand für Beschäftigte. Mitversichert sind oft Geschäftsführung und Belegschaft.
Ein Fall, der Beraterinnen und Berater trifft: Eine Kundin wirft dir Betrug vor. Deine Berufshaftpflicht lehnt zunächst ab, weil Vorsatz dort ausgeschlossen ist. Der Spezial-Straf-Rechtsschutz zahlt die Verteidigung im Strafverfahren. Wird der Vorsatz widerlegt, kannst du danach deine Berufshaftpflicht in Anspruch nehmen. Endet das Verfahren mit einer Verurteilung wegen Vorsatzes, fordert der Versicherer die Kosten zurück.
Der Spezial-Straf-Rechtsschutz ist meist ein eigener Vertrag oder ein Zusatz und wird oft nur auf Anfrage angeboten. Bei Bußgeldern, etwa nach einer Kontrolle des Arbeitsschutzes, hilft der Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz.
Weitere Bausteine: Gewerbemiete, Datenschutz, Sozialgericht und Standesrecht
Die kurze Antwort: Für einzelne Risiken gibt es Zusatzbausteine, je nach Branche, Räumen und Daten.
Der Rechtsschutz für Gewerbemiete deckt Streit um Büro, Laden, Praxis oder Werkstatt. Ein Beispiel: Dein Vermieter schickt eine viel zu hohe Nebenkostenabrechnung und bleibt dabei, obwohl sie falsch ist. Versichert ist nur das Objekt im Vertrag. Der Streit darf nicht selbst dein Unternehmenszweck sein.
Der Daten-Rechtsschutz hilft bei Streit um den Datenschutz. Er deckt meist die Abwehr von Ansprüchen auf Auskunft, Löschung oder Berichtigung vor Gericht und die Verteidigung gegen den Vorwurf einer Ordnungswidrigkeit oder Straftat nach dem Bundesdatenschutzgesetz. Bußgelder selbst zahlt er nicht.
Der Sozialgerichts-Rechtsschutz zahlt Klagen gegen die gesetzliche Renten-, Kranken- oder Unfallversicherung vor dem Sozialgericht, etwa wenn die Berufsgenossenschaft einen Arbeitsunfall nicht anerkennt. Der Disziplinar- und Standes-Rechtsschutz verteidigt dich vor Kammern und Berufsgerichten. Für Ärztinnen und Ärzte gibt es oft einen Baustein für Streit mit der Kassenärztlichen Vereinigung, zum Beispiel bei einem Regress wegen unwirtschaftlicher Verordnung. Jede Ärztin und jeder Arzt braucht dabei einen eigenen Vertrag, wenn nur die Räume geteilt werden.
Mit dem Versicherungsvertrags-Rechtsschutz streitest du mit deinen eigenen betrieblichen Versicherern, etwa wenn die Inhaltsversicherung nach einem Wasserschaden nicht zahlt. Er gilt meist erst vor Gericht.
Wartezeit und Versicherungsfall: ab wann der Firmenrechtsschutz zahlt
Die kurze Antwort: In den meisten Bausteinen nach drei Monaten, und nur für Streit, dessen Ursache nach Vertragsbeginn liegt. So steht es in den Musterbedingungen ARB 2021. Ohne Wartezeit gelten dort Schadenersatz-, Straf-, Ordnungswidrigkeiten- sowie Disziplinar- und Standes-Rechtsschutz.
Entscheidend ist der Versicherungsfall. Das ist der Zeitpunkt, zu dem jemand gegen eine Rechtspflicht verstoßen hat oder verstoßen haben soll. Bei einer Kündigung ist das der Tag der Kündigung, bei einer offenen Rechnung der Tag, an dem die Zahlung fällig war und ausblieb. Gibt es mehrere Verstöße, zählt der erste. Liegt er vor Vertragsbeginn oder in der Wartezeit, ist der ganze Streit nicht versichert.
Beim Schadenersatz kommt eine Feinheit dazu. Manche Verträge stellen auf das Folgeereignis ab, also den Tag, an dem der Schaden eintritt. Andere auf das Kausalereignis, also die Ursache. Ein Beispiel: Du kaufst im Juni eine Maschine, der Vertrag beginnt im Juli. Im Januar fällt die Maschine wegen eines Fertigungsfehlers aus und beschädigt Ware. Nach der Folgeereignistheorie bist du versichert, weil der Schaden im Januar eintrat. Nach der Kausalereignistheorie nicht, weil der Fehler schon beim Kauf vorlag.
Wechselst du den Versicherer nahtlos, verzichten viele auf eine neue Wartezeit, wenn der alte Vertrag dieselben Bausteine hatte. Ein Fall aus der Laufzeit muss nach den Musterbedingungen spätestens drei Jahre nach Vertragsende gemeldet werden.
Was der Firmenrechtsschutz nicht zahlt
Die kurze Antwort: Alles, was zu keinem versicherten Baustein passt, und eine Reihe fester Ausschlüsse. Diese Liste ist bei fast allen Versicherern ähnlich, weil sie sich an den Musterbedingungen ARB 2021 orientiert. Für Selbständige sind diese Ausschlüsse besonders wichtig:
- Abwehr von Schadenersatzforderungen, die nicht aus einem Vertrag kommen. Dafür ist die Betriebs- oder Berufshaftpflicht da.
- Urheber-, Marken-, Patent- und Designrecht. Eine Abmahnung wegen eines Fotos auf deiner Website ist meist nicht versichert.
- Kartell- und Wettbewerbsrecht, also auch Abmahnungen wegen unlauterer Werbung.
- Gesellschaftsrecht, etwa Streit unter Gesellschafterinnen und Gesellschaftern, und Streit aus dem Anstellungsvertrag als Geschäftsführung.
- Planung, Bau und genehmigungspflichtiger Umbau von Gebäuden, der Kauf von Grundstücken und deren Finanzierung.
- Kapitalanlagen, ein Insolvenzverfahren über das eigene Vermögen, Spiel- und Wettverträge und Klagen vor dem Verfassungsgericht.
- Streit mit dem eigenen Rechtsschutzversicherer und Fälle, die vor Vertragsbeginn oder in der Wartezeit entstanden sind.
Was ein Rechtsstreit kostet: zwei Beispiele nach RVG
Die kurze Antwort: Die Kosten richten sich nach dem Streitwert, also dem Betrag, um den es geht. Daraus ergibt sich eine Grundgebühr, für die Anwältin nach § 13 RVG, für das Gericht nach § 34 Gerichtskostengesetz, kurz GKG. Beide Tabellen gelten in der aktuellen Höhe seit dem 1. Juni 2025, Stand: Oktober 2026.
Die Grundgebühr wird mit festen Faktoren malgenommen. In der ersten Instanz bekommt die Anwältin das 1,3-fache als Verfahrensgebühr und das 1,2-fache für den Gerichtstermin. Einigt man sich im laufenden Verfahren, kommt eine Einigungsgebühr mit dem 1,0-fachen dazu. Hinzu kommen höchstens 20 Euro Pauschale für Post und Telefon und 19 Prozent Umsatzsteuer.
„Lisa Logisch ist unsere Beispielperson. Sie ist erfunden, ihr Verlauf ist alltagsecht.“ Lisa ist 31 und angestellte Projektmanagerin mit 3.850 Euro brutto im Monat. Stell dir vor: Sie macht sich selbständig und organisiert Projekte für Unternehmen. Nach zwei Jahren hat sie eine Mitarbeiterin in Teilzeit eingestellt.
Beispiel 1: Lohnstreit vor dem Arbeitsgericht
Die Mitarbeiterin verlässt Lisas Firma und verlangt 6.000 Euro für Überstunden und einen Bonus. Lisa hält das für unberechtigt. Vor dem Arbeitsgericht einigen sich beide im Termin. So sieht die Rechnung von Lisas Anwältin aus:
| Kostenpunkt bei 6.000 Euro Streitwert | Rechnung | Betrag |
|---|---|---|
| Grundgebühr Anwältin nach § 13 RVG | – | 414,00 Euro |
| Verfahrensgebühr | 1,3 × 414,00 | 538,20 Euro |
| Terminsgebühr | 1,2 × 414,00 | 496,80 Euro |
| Einigungsgebühr | 1,0 × 414,00 | 414,00 Euro |
| Pauschale Post und Telefon | höchstens 20 Euro | 20,00 Euro |
| Umsatzsteuer 19 Prozent | auf 1.469,00 | 279,11 Euro |
| Eigene Anwältin gesamt | – | 1.748,11 Euro |
Diese 1.748,11 Euro zahlt Lisa ohne Firmenrechtsschutz selbst, auch wenn sie im Recht ist. Das folgt aus § 12a Arbeitsgerichtsgesetz. Gerichtskosten fallen bei einer Einigung in der ersten Instanz nicht an. Kommt es zum Urteil, nimmt das Gericht das 2,0-fache seiner Grundgebühr von 193 Euro, also 386 Euro. Was Lisa der Mitarbeiterin im Vergleich zahlt, trägt sie in jedem Fall selbst.
Beispiel 2: Streit mit einer Kundin vor dem Zivilgericht
Eine Kundin zahlt Lisas Rechnung über 8.000 Euro nicht. Sie meint, das Projekt sei mangelhaft gewesen. Lisa klagt und verliert, weil das Gericht den Vertrag anders auslegt. Die Grundgebühr nach § 13 RVG liegt bei 533 Euro. Lisas Anwältin bekommt 692,90 Euro Verfahrensgebühr, 639,60 Euro Terminsgebühr, 20 Euro Pauschale und 256,98 Euro Umsatzsteuer, zusammen 1.609,48 Euro.
Den Anwalt der Kundin zahlt Lisa in derselben Höhe. Dazu kommt das Gericht mit dem 3,0-fachen seiner Grundgebühr von 238 Euro, also 714 Euro. Lisa zahlt damit 3.932,96 Euro, fast die Hälfte der Forderung, und bekommt ihr Honorar trotzdem nicht. Mit einem Firmen-Vertrags-Rechtsschutz zahlt sie nur ihre Selbstbeteiligung, wenn der Vertrag diesen Streit abdeckt. In der zweiten Instanz steigen die Faktoren noch einmal.
Ein Punkt wird bei Einigungen oft übersehen. Der Versicherer zahlt die Kosten nur in dem Verhältnis, in dem du dein Ziel erreicht hast. Forderst du 8.000 Euro und einigst dich auf 4.000 Euro, solltest du höchstens die Hälfte der Kosten übernehmen. Übernimmst du freiwillig mehr, zahlt der Versicherer den Mehrbetrag nicht.
Was ein Firmenrechtsschutz kostet und wovon der Beitrag abhängt
Die kurze Antwort: Der Beitrag wird für jeden Betrieb einzeln berechnet. Eine unabhängige, aktuelle Übersicht über Beiträge im Firmenrechtsschutz gibt es nicht. Darum nennen wir hier keine Spanne, sondern die Faktoren, die den Preis bestimmen.
Der wichtigste Faktor ist die Branche. Ein Handwerksbetrieb mit vielen Aufträgen hat mehr Streit als ein Beratungsbüro. Dazu kommen die Zahl der Beschäftigten oder die Lohnsumme, der Jahresumsatz, die Zahl der Fahrzeuge und die gewählten Bausteine. Vertrags-Rechtsschutz und Spezial-Straf-Rechtsschutz verteuern den Vertrag deutlich.
Mit der Selbstbeteiligung steuerst du den Beitrag. Das ist der Betrag, den du je Fall selbst zahlst. Hängen mehrere Fälle zeitlich und ursächlich zusammen, wird sie nach den Musterbedingungen nur einmal abgezogen. Eine höhere Selbstbeteiligung senkt den Beitrag. Sie hat einen zweiten Vorteil: Kleine Streitfälle meldest du gar nicht erst und sammelst so keine Fälle, die den Versicherer zur Kündigung berechtigen.
Steuerlich ist der Beitrag für den betrieblichen Teil eine Betriebsausgabe. Bei einem Kombi-Vertrag ist der private Anteil nicht absetzbar, dafür braucht das Finanzamt eine Aufteilung vom Versicherer. Stand: Oktober 2026.
So läuft der Abschluss eines Firmenrechtsschutzes ab
Der Antrag fragt nach deinem Betrieb, nicht nach deiner Gesundheit. Gefragt werden die genaue Tätigkeit, die Rechtsform, die Zahl der Beschäftigten, der Umsatz, die Fahrzeuge und die Räume. Wichtig ist die Frage nach früheren Rechtsschutzfällen und nach Kündigungen durch andere Versicherer. Antworte vollständig, falsche Angaben können später den Schutz kosten.
Beschreibe deine Tätigkeit genau. Steht im Vertrag nur „Beratung“ und du verkaufst nebenbei Produkte, ist Streit aus dem Verkauf womöglich nicht versichert. Wähle die Bausteine nach deinen echten Risiken: Personal, Fahrzeuge, eigene Räume, viele Verträge mit Kundinnen und Kunden.
Der beste Zeitpunkt ist der Start. Wer sich selbständig macht, kann den Firmenrechtsschutz ab dem ersten Tag laufen lassen. So ist die Wartezeit vorbei, bevor die ersten Aufträge und die erste Einstellung kommen. Ändert sich dein Betrieb, etwa durch neue Beschäftigte, einen neuen Standort oder eine neue Tätigkeit, melde das. Sonst passt der Schutz nicht mehr.
Wenn ein Streit beginnt: so bekommst du die Zusage deines Firmenrechtsschutzes
Die kurze Antwort: Melde den Fall sofort, hol dir die schriftliche Deckungszusage und beauftrage dann eine Anwältin oder einen Anwalt deiner Wahl. Die Deckungszusage ist die Bestätigung, dass der Versicherer die Kosten trägt. Oft holt die Kanzlei sie direkt ein.
Schick mit der Meldung alle Unterlagen: Verträge, Rechnungen, Schriftwechsel, Kündigung, Bescheid. Kosten, die du vor der Zusage auslöst, zahlt der Versicherer nur, soweit er sie auch bei rechtzeitiger Anfrage gezahlt hätte. Fristen warten trotzdem nicht. Eine Klagefrist oder eine Frist für die Klage beim Finanzgericht musst du einhalten und darfst nachmelden.
Nach § 127 Versicherungsvertragsgesetz, kurz VVG, darfst du deine Anwältin frei wählen. Der Versicherer darf eine Kanzlei empfehlen, aber nichts vorschreiben. Lehnt er ab, weil er keine Aussicht auf Erfolg sieht, muss dein Vertrag nach § 128 VVG ein unabhängiges Verfahren bieten, meist einen Stichentscheid durch deine Anwältin oder ein Schiedsgutachten. Bleibt es beim Nein, kannst du den Versicherer verklagen.
Denk auch an die Kündigung nach Schäden. Nach den ARB 2021 dürfen beide Seiten kündigen, wenn in zwölf Monaten mindestens zwei Fälle eingetreten sind, für die der Versicherer zahlen muss. Die Kündigung muss innerhalb eines Monats nach der Zusage für den zweiten Fall zugehen. Kleine Fälle, die ein Brief oder die telefonische Beratung löst, gehören darum nicht in die Statistik deines Vertrags.

Samiras Blick
Samira Harkat
„Verträge werden nach dem Abschluss fast nie geprüft.“
Beim Firmenrechtsschutz merkt man das erst im Streit. Der Vertrag stammt aus der Gründung, die erste Mitarbeiterin ist nie gemeldet worden, der neue Firmenwagen fehlt, die Tätigkeit hat sich längst erweitert.
Was beim Firmenrechtsschutz als Nächstes zählt
Ein Firmenrechtsschutz ist kein Pflichtvertrag wie manche Berufshaftpflicht. Er wird wichtig, sobald ein einzelner Streit deinen Betrieb ins Wanken bringen kann. Das ist meist so, wenn du Personal, viele Verträge oder Fahrzeuge hast.
Am meisten zählt, dass der Vertrag zu deinem heutigen Betrieb passt. Stimmen Tätigkeit, Beschäftigte, Fahrzeuge und Räume? Was gilt im Vertrags-Rechtsschutz, und wie bist du bei einem Vorsatzvorwurf geschützt? Wer gründet, plant die Wartezeit vor der ersten Einstellung ein. Einen Überblick über die übrige Absicherung findest du auf der Seite Absicherung für Selbständige. Wenn du deinen Vertrag mit uns ansehen willst, sprich uns an.
Lass uns deinen Firmenrechtsschutz einmal durchgehen.
Die Prüfung ist unabhängig davon, ob am Ende ein neuer Vertrag steht. Oft ist der alte Vertrag mit Lücken besser als ein neuer mit neuen Gesundheitsfragen.
Beratung durch die FemininFinance GmbH & Co. KG, Versicherungsmaklerin nach § 34d Abs. 1 GewO, Register-Nr. D-TAJS-4I8JO-48, und ihre Kooperationspartner:innen mit eigener Erlaubnis und eigener Registrierung bei der IHK.
Häufig gestellte Fragen
Nur, wenn du den Baustein Vertrags-Rechtsschutz für die Firma hast und der Streit nach der Wartezeit begonnen hat. Viele Verträge haben dafür Grenzen beim Streitwert oder beim Umsatz. Ohne den Baustein trägst du das Kostenrisiko selbst.
Mit Arbeitgeber-Rechtsschutz zahlt der Firmenrechtsschutz deine Anwältin, wenn die Kündigung nach der Wartezeit ausgesprochen wurde. Ohne Versicherung zahlst du sie in der ersten Instanz selbst, auch wenn du gewinnst. Eine Abfindung aus einem Vergleich zahlt die Versicherung nie.
Meist nicht. Urheber- und Markenrecht sind in den Musterbedingungen und in fast allen Verträgen ausgeschlossen. Lass die Abmahnung trotzdem prüfen, bevor du unterschreibst oder zahlst.
In den meisten Verträgen nicht. Der Steuer-Rechtsschutz gilt erst ab der Klage vor dem Finanzgericht. Die Kosten für Einspruch und Betriebsprüfung trägst du meist selbst. Manche Verträge zahlen schon im Einspruch.
Mit dem Verkehrs-Baustein für Firmenfahrzeuge ja. Er gilt für alle, die das Fahrzeug berechtigt fahren, und Ordnungswidrigkeiten sind ohne Wartezeit versichert. Der Versicherer zahlt Anwältin, Akteneinsicht und ein Gutachten zur Messung, nicht das Bußgeld.
Ja, denn Betrug kann man nur vorsätzlich begehen. Der normale Straf-Rechtsschutz zahlt dafür nicht. Der Spezial-Straf-Rechtsschutz zahlt die Verteidigung, schon im Ermittlungsverfahren. Wirst du rechtskräftig wegen Vorsatzes verurteilt, musst du die Kosten zurückzahlen. Der Vertrag muss schon vor dem Vorwurf bestanden haben.
Nein. Die private Rechtsschutzversicherung schließt Streit aus der selbständigen Tätigkeit aus, auch im Nebenerwerb. Für Aufträge, Kundinnen und Kunden, Personal und Firmenfahrzeuge brauchst du Firmenrechtsschutz.
Quellen: GDV: Musterbedingungen ARB 2021, Stand 2021, geprüft am 07.10.2026 · dejure.org: § 13 RVG, Fassung seit 01.06.2025, geprüft am 07.10.2026 · dejure.org: § 34 GKG und Kostenverzeichnis GKG, Fassung seit 01.06.2025, geprüft am 07.10.2026 · dejure.org: § 12a ArbGG und § 4 KSchG, Stand Oktober 2026, geprüft am 07.10.2026 · dejure.org: § 127 VVG und § 128 VVG, Stand Oktober 2026, geprüft am 07.10.2026
Was sich geändert hat: 07.10.2026 – erste Fassung.
Haftungsausschluss: Dieser Artikel ist allgemeine Information und ersetzt keine persönliche Beratung. Welche Lösung zu dir passt, hängt von deiner Situation ab. Darüber sprechen wir am besten direkt. Alles Weitere steht im Haftungsausschluss.
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Unsere Beratung: Wir sind Versicherungsmaklerin. Vermitteln wir dir einen Vertrag, bekommen wir vom Versicherer eine Vergütung, die Courtage. Sie steckt im Beitrag. Vermittelt eine unserer Kooperationspartner:innen, bekommt sie die Courtage. Ob wir davon einen Anteil bekommen, ist unterschiedlich. Die Prüfung deines Vertrags ist unabhängig davon, ob am Ende ein neuer Vertrag steht. Mehr dazu: So verdienen wir Geld.
Tipps unter Fachkolleg:innen: Firmenrechtsschutz
Für Versicherungsvermittlerinnen und -vermittler, Finanzberaterinnen und -berater mit IHK-Registrierung
- Wer von einer Gründung oder der ersten Einstellung erzählt, freut sich über den Hinweis auf die drei Monate Wartezeit im Arbeitsrecht.
- Ein kurzer Blick auf die Tätigkeitsbeschreibung im Vertrag lohnt sich jedes Jahr. Betriebe wachsen schneller als ihre Policen.
- Beratende Kundinnen und Kunden fragen selten nach dem Spezial-Straf-Rechtsschutz. Ein Gespräch über Vorsatzvorwürfe öffnet oft die Augen.
