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Fixkosten senken: Illustration zum Thema

Fixkosten senken: was wirklich bringt, was nur Aufwand ist

Samira HarkatSamira HarkatStand: 15. Oktober 2026

Am Monatsende bleibt weniger übrig, als du dachtest. Also willst du Fixkosten senken. Listen mit fünfzig Spartipps gibt es genug. Das Problem: Die Hälfte davon kostet mehr Zeit, als sie Geld bringt.

Hier liest du, welche Fixkosten sich wirklich lohnen, mit Fristen und Zahlen. Welche Tipps vor allem Aufwand sind. Und wo du besser gar nicht sparst, weil es dich am Ende teurer kommt.

Betrifft dich, wenn du deine Finanzen im Blick behalten möchtest du deine Arbeitszeit reduzierst ihr zusammenzieht du ins Berufsleben startest

Das Wichtigste in Kürze

  • Am meisten bringen Verträge, die still weiterlaufen: Strom und Gas in der Grundversorgung, Kfz-Versicherung, alte Handy- und Internetverträge, eine teure Krankenkasse.
  • Für fast alle diese Wechsel gibt es feste Fristen. Wer sie kennt, braucht pro Vertrag oft weniger als eine Stunde.
  • Eher Aufwand als Ersparnis: Kleinstbeträge hin und her schieben, jeden Monat Anbieter vergleichen, ständig Abos kündigen und neu abschließen.
  • Nicht sparen solltest du an der Absicherung existenzieller Risiken, etwa Privathaftpflicht und Berufsunfähigkeit. Überflüssige Versicherungen darfst du dagegen streichen.
  • Gib dem gesparten Geld sofort eine Aufgabe. Sonst versickert es im Alltag.

So gehst du vor

  • Nimm deine Kontoauszüge der letzten drei Monate und markiere jede Abbuchung, die regelmäßig kommt.
  • Sortiere sie nach Betrag pro Jahr. Fang oben an, nicht bei den Kleinbeträgen.
  • Prüf bei jedem Vertrag Laufzeit und Kündigungsfrist und trag sie in deinen Kalender ein.
  • Leite das gesparte Geld per Dauerauftrag weiter, zum Beispiel in deine Rücklage. So geht es im Kontenmodell mit vier Konten, und so planst du es im Budgetplaner.
  • Lass deine Versicherungen auf Lücken und Doppelungen prüfen, gern in unserer Beratung.
Inhalt
  1. Wo lohnt es sich, Fixkosten zu senken?
  2. Welche Fixkosten bringen beim Senken am meisten?
  3. Welche Spartipps sind eher Aufwand als Ersparnis?
  4. Beispiel: So sieht das bei Lisa aus
  5. Wo solltest du beim Sparen vorsichtig sein?
  6. Welche Kündigungsfristen gelten bei Versicherungen?
  7. Was machst du mit dem Geld, das du sparst?
  8. Was tust du jetzt?
  9. Häufig gestellte Fragen

Wo lohnt es sich, Fixkosten zu senken?

Die kurze Antwort: Bei Verträgen, die automatisch weiterlaufen und bei denen sich seit dem Abschluss die Preise geändert haben. Dort sparst du mit einem einzigen Schritt jeden Monat.

Fixkosten sind alle Ausgaben, die regelmäßig in ähnlicher Höhe anfallen. Miete, Energie, Versicherungen, Handy, Internet, Abos, Kredite. Sie werden abgebucht, ohne dass du etwas tun musst. Genau das macht sie bequem, und genau deshalb schaut selten jemand hin.

Private Haushalte gaben 2024 im Schnitt 3.257 Euro im Monat für Konsum aus. Mehr als ein Drittel davon, 1.181 Euro, ging an Wohnen, Energie und Instandhaltung. Für Versicherungen zahlt ein Haushalt im Schnitt rund 149 Euro im Monat, Kranken-, Pflege-, Lebens- und Rentenversicherungen nicht mitgerechnet.

Wohnen ist also der größte Posten. Er ist aber selten der schnellste Hebel, denn ein Umzug ist eine Lebensentscheidung. Die schnellen Hebel liegen in den Verträgen daneben.

Der Gedanke dahinter: Jeder Euro, den du bei den Fixkosten sparst, wirkt jeden Monat wieder. Ein gekündigter Vertrag ist eine Entscheidung, die du einmal triffst. Ein Spartipp beim Einkaufen musst du jeden Tag neu umsetzen.

Welche Fixkosten bringen beim Senken am meisten?

Die kurze Antwort: Energie in der Grundversorgung, Kfz-Versicherung, alte Handy- und Internetverträge, die Krankenkasse und Versicherungen, die du nicht brauchst.

VertragWas du tustWas es bringen kannFrist oder Regel
Strom und Gasaus der Grundversorgung in einen Sondervertrag wechselngünstigster Stromtarif im Schnitt 27 % unter der GrundversorgungGrundversorgung mit 2 Wochen Frist kündbar
Kfz-VersicherungTarife vergleichen und wechselnmehr als 1.000 € im Jahr möglich, wenn du teuer versichert bistmeist bis 30. November zum 1. Januar
Handy und Internetnach der Mindestlaufzeit kündigen oder neu verhandelnje nach Tarifnach 24 Monaten monatlich kündbar
KrankenkasseZusatzbeitrag vergleichen und wechselndie Hälfte des Unterschieds im Zusatzbeitragnach 12 Monaten, bei Erhöhung sofort
Überflüssige Versicherungenkündigenden ganzen BeitragFrist laut Vertrag, höchstens 3 Monate

Strom und Gas: raus aus der Grundversorgung

Wer nie aktiv einen Vertrag abgeschlossen hat, ist meist in der Grundversorgung. Das ist der Standardtarif des örtlichen Versorgers. Laut Verbraucherzentrale Bundesverband lagen die erwarteten Jahreskosten des günstigsten Stromtarifs im Oktober 2025 im Schnitt 27 Prozent unter denen der Grundversorgung.

Ein Wechsel kostet dich eine Stunde: Zählerstand, Jahresverbrauch und letzte Abrechnung bereitlegen, Tarife vergleichen, neuen Vertrag abschließen. Den Vertrag in der Grundversorgung kannst du mit einer Frist von zwei Wochen kündigen (§ 20 StromGVV).

Kfz-Versicherung: einmal im Jahr vergleichen

Die Preisunterschiede sind groß. Wer von einem teuren Anbieter wechselt, kann laut Stiftung Warentest mehr als 1.000 Euro im Jahr sparen. In den meisten Verträgen muss die Kündigung bis zum 30. November beim alten Versicherer sein, damit der Wechsel zum 1. Januar klappt.

Außerhalb dieser Frist geht es auch: nach einer Beitragserhöhung, nach einem Schaden oder wenn du ein Auto kaufst. Mehr dazu auf unserer Wissensseite zur Kfz-Versicherung.

Handy und Internet: nach der Mindestlaufzeit verhandeln

Die erste Laufzeit darf höchstens 24 Monate betragen. Anbieter müssen auch einen Vertrag mit höchstens 12 Monaten anbieten. Verlängert sich der Vertrag danach, kannst du jederzeit mit einem Monat Frist kündigen, ohne Kosten (§ 56 TKG).

Gerade alte Handyverträge sind oft teurer als neue Tarife mit mehr Leistung. Ein Anruf beim Anbieter mit einem günstigeren Angebot in der Hand reicht manchmal schon.

Krankenkasse: auf den Zusatzbeitrag schauen

Jede gesetzliche Krankenkasse legt ihren eigenen Zusatzbeitrag fest. Das ist ein Prozentsatz deines Bruttogehalts, der zum allgemeinen Beitrag dazukommt. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag liegt 2026 bei 2,9 Prozent. Als Angestellte zahlst du die Hälfte, die andere Hälfte trägt dein Arbeitgeber.

Nach 12 Monaten in deiner Kasse kannst du wechseln. Du wirst Mitglied der neuen Kasse, sie meldet den Wechsel. Er wirkt zum Ende des übernächsten Monats. Erhöht deine Kasse den Zusatzbeitrag, darfst du sofort wechseln, bis zum Ende des Monats, ab dem der höhere Satz gilt (§ 175 SGB V).

Die meisten Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sind gesetzlich vorgegeben. Schau trotzdem, ob dir bei deiner Kasse ein Zusatzangebot wichtig ist, bevor du nur nach dem Preis gehst.

Versicherungen, die du nicht brauchst

Stiftung Warentest hält einige Versicherungen meist für überflüssig: Handy- und Tabletversicherung, Brillenversicherung, Reisegepäckversicherung, Glasversicherung und die Kasko für alte Autos. Wer so einen Vertrag hat, spart beim Kündigen den ganzen Beitrag.

Wichtig ist der Blick auf Doppelungen. Manchmal ist ein Risiko schon über einen anderen Vertrag abgedeckt. Einen Überblick, welche Versicherungen du wirklich brauchst, gibt dir unsere Wissensseite Welche Versicherungen brauche ich?

Welche Spartipps sind eher Aufwand als Ersparnis?

Die kurze Antwort: Alles, was kleine Beträge bringt und dich dafür jeden Monat neu beschäftigt. Und alles, was kurzfristig spart und dich später mehr kostet.

Jährlich statt monatlich zahlen. Das spart je nach Versicherer bis zu 5 Prozent. Bei einem Vertrag mit 14 Euro im Monat sind das höchstens 8,40 Euro im Jahr. Lohnt sich, wenn du das Geld ohnehin auf dem Konto hast. Lohnt sich nicht, wenn dir dafür im Monat der Abbuchung der Puffer fehlt.

Selbstbehalt. Ein Selbstbehalt bedeutet, dass du einen Teil jedes Schadens selbst zahlst, etwa 150 Euro. Dafür sinkt der Beitrag. Das passt, wenn du kleine Schäden gut selbst bezahlen kannst. Bei Privathaftpflicht und Reiseversicherungen rät Stiftung Warentest von Tarifen mit Selbstbehalt ab.

Ständig wechseln. Wer jedes Jahr Bankkonto, Stromanbieter und Streamingdienst neu vergleicht, verbringt viel Zeit für wenige Euro. Einmal gründlich aufräumen und dann einmal im Jahr prüfen reicht.

Ratenkauf statt Kauf. „Jetzt kaufen, später bezahlen“ senkt keine Kosten. Mehrere offene Ratenkäufe lassen das Budget größer wirken, als es ist. Die Verbraucherzentrale rät, sie nur für Anschaffungen zu nutzen, die nicht warten können.

Das Konto. Ein teures Girokonto ist ein echter Posten. Der Wechsel ist einfacher als gedacht. Banken müssen dir auf Wunsch beim Kontowechsel helfen, das heißt Kontenwechselhilfe (§ 20 Zahlungskontengesetz). Den Wechsel einmal anstoßen lohnt sich. Jedes Jahr neu wechseln nicht.

Tipp

Leg dir einen Kündigungs-Kalender an. Trag für jeden Vertrag ein, wann du spätestens kündigen musst, und setz die Erinnerung zwei Wochen früher. Für die Kfz-Versicherung ist das Mitte November, für alte Handyverträge jeder beliebige Monat.

So musst du nicht alles auf einmal erledigen. Du entscheidest Vertrag für Vertrag, genau dann, wenn eine Entscheidung möglich ist.

Beispiel: So sieht das bei Lisa aus

Lisa Logisch ist unsere Beispielperson. Sie ist erfunden, ihr Verlauf ist alltagsecht.

  • Mit 24Lisa startet als Projektmanagerin und schließt eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit 1.500 Euro Monatsrente ab.
  • Mit 31Lisa arbeitet Vollzeit für 3.850 Euro brutto, das sind 2.500 Euro netto. Ihre Fixkosten liegen bei 1.600 Euro im Monat.
  • Im Beispiel jetzt · 31Lisa nimmt sich einen Sonntag im Café, ihre Kontoauszüge und eine Liste. Sie will wissen, wo ihr Geld still abfließt.

Lisa findet vier Posten, bei denen sich etwas tut. Die Beträge sind Annahmen im Beispiel.

PostenWas Lisa findetErsparnis im Jahr
Stromseit dem Einzug in der Grundversorgung, 70 € im Monatrund 227 €, wenn sie 27 % spart
Handyvertragälter als 24 Monate, 35 € statt 15 € für einen neuen Tarif240 €
KrankenkasseZusatzbeitrag 0,6 Prozentpunkte über einer anderen Kasse138,60 €
Handyversicherung8 € im Monat, nie genutzt96 €
Zusammenrund 701 €

Bei der Krankenkasse rechnet Lisa so: 0,6 Prozentpunkte von 3.850 Euro sind 23,10 Euro. Die Hälfte trägt ihr Arbeitgeber. Ihr bleiben 11,55 Euro im Monat, also 138,60 Euro im Jahr.

Zusammen spart Lisa gut 700 Euro im Jahr, rund 58 Euro im Monat. Das sind etwa 3,7 Prozent ihrer Fixkosten. Klingt wenig. Aber es kostet sie einen Nachmittag, und es wirkt jedes Jahr wieder.

Was Lisa bewusst nicht anfasst: ihre Berufsunfähigkeitsversicherung und ihre Privathaftpflicht. Bei Hausrat und Haftpflicht, im Beispiel zusammen 14 Euro im Monat, überlegt sie kurz die jährliche Zahlung, lässt es dann aber. Die gut 8 Euro im Jahr sind ihr den Puffer im Monat der Abbuchung nicht wert.

Die 58 Euro leitet sie per Dauerauftrag auf ihr Tagesgeld. Nach einem Jahr sind dort gut 700 Euro mehr, ohne dass sie im Alltag etwas vermisst.

Wo solltest du beim Sparen vorsichtig sein?

Die kurze Antwort: Bei allem, was ein Risiko absichert, das du allein nicht tragen könntest. Dort ist eine Kündigung keine Ersparnis. Sie ist eine Wette.

Für jedes finanzielle Risiko hast du drei Wege. Du kannst es absichern, also an eine Versicherung abgeben. Du kannst es puffern, also mit einer eigenen Rücklage tragen. Oder du nimmst es bewusst in Kauf.

Kleine Risiken wie ein kaputtes Handy kannst du gut selbst puffern. Darum ist eine Handyversicherung oft verzichtbar.

Große Risiken kannst du nicht puffern. Eine Privathaftpflicht braucht laut Stiftung Warentest jede und jeder. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung nennt sie unbedingt notwendig für alle, die von ihrem Gehalt leben.

Bei diesen Verträgen lohnt sich ein Blick auf den Preis trotzdem. Aber anders: nicht kündigen, sondern prüfen, ob der Vertrag noch passt.

Bei der Berufsunfähigkeit ist ein alter Vertrag oft wertvoller als ein neuer, weil ein neuer neue Gesundheitsfragen bedeutet. Mehr dazu auf unserer Wissensseite zur Berufsunfähigkeitsversicherung.

Der häufigste Denkfehler: „Bei Versicherungen kann ich am meisten sparen, weil ich sie fast nie brauche.“ Genau das ist der Sinn einer Versicherung. Du zahlst für den einen Fall, der dich ohne sie finanziell umwerfen würde. Streichen solltest du Versicherungen gegen Schäden, die du selbst bezahlen könntest. Nicht die gegen Schäden, die du nie bezahlen könntest.

Welche Kündigungsfristen gelten bei Versicherungen?

Die kurze Antwort: Meist ein bis drei Monate zum Ende des Versicherungsjahres. Erhöht der Versicherer den Beitrag, kannst du außerhalb der Frist kündigen.

Die Kündigungsfrist muss für beide Seiten gleich sein, mindestens ein Monat und höchstens drei Monate. Verlängert sich ein Vertrag stillschweigend, dann jeweils um höchstens ein Jahr. Verträge mit mehr als drei Jahren Laufzeit kannst du zum Ende des dritten Jahres mit drei Monaten Frist kündigen (§ 11 VVG).

Erhöht der Versicherer den Beitrag, ohne dass sich die Leistung ändert, kannst du innerhalb eines Monats nach der Mitteilung kündigen. Der Versicherer muss dich darauf hinweisen und die Erhöhung einen Monat vorher mitteilen (§ 40 VVG). Trag die Frist aus einem Brief zur Beitragsanpassung darum gleich in deinen Kalender ein.

Was machst du mit dem Geld, das du sparst?

Die kurze Antwort: Gib ihm sofort eine Aufgabe, am besten per Dauerauftrag. Sonst landet es unbemerkt im Alltag.

An dieser Stelle versickert Erspartes leicht. Die Ersparnis ist da, aber sie ist auf dem Girokonto unsichtbar. Nach ein paar Monaten weiß niemand mehr, wo sie geblieben ist.

Leg darum den gesparten Betrag gleich als Dauerauftrag an. Zuerst in deine Rücklage, bis sie drei bis sechs Monatsausgaben umfasst. Danach in deine Altersvorsorge oder ein konkretes Sparziel.

Fixkosten senken ist kein Selbstzweck. Es schafft Spielraum für Dinge, die dir wichtig sind. Wer weiß, wofür, bleibt auch dabei.

Samira Harkat, Versicherungsmaklerin

Samiras Blick

Samira Harkat

„In der Beratung sehe ich selten Menschen, die zu viel Geld ausgeben. Ich sehe Verträge, die vor zehn Jahren gepasst haben und seitdem niemand angeschaut hat. Fixkosten senken ist darum für mich keine Frage von Verzicht. Es ist eine Frage von Aufmerksamkeit. Ein Nachmittag mit den Kontoauszügen ersetzt hundert kleine Spartipps.“

Was tust du jetzt?

Die kurze Antwort: Das hängt davon ab, was du auf deinen Kontoauszügen findest. Fang beim größten Posten an.

1

Das kannst du so lassen

Deine Verträge sind jünger als zwei Jahre, du bist nicht in der Grundversorgung, und jede Versicherung hat einen Grund. Dann prüfe einmal im Jahr und spar dir den Rest der Spartipps.

2

Wenn du in der Grundversorgung bist

Wechsle in einen Sondervertrag. Das ist meist der schnellste Hebel mit der größten Wirkung pro Stunde.

3

Wenn ein Vertrag älter als 24 Monate ist

Kündige mit einem Monat Frist oder verhandle mit einem günstigeren Angebot in der Hand.

4

Wenn du Versicherungen findest, die du nicht erklären kannst

Prüf, welches Risiko sie absichern und ob du es selbst tragen könntest. Kündige nur, was du puffern kannst.

5

Wenn du gespart hast

Richte sofort einen Dauerauftrag in deine Rücklage ein. Erst dann ist die Ersparnis wirklich deine.

Wo steckt Geld in deinen Versicherungen?

Wir schauen auf deine Verträge, finden Doppelungen und Überflüssiges und zeigen dir, welche Absicherung du behalten solltest. Die Prüfung ist unabhängig davon, ob am Ende ein neuer Vertrag steht.

Beiträge prüfen lassen

Rückrufbitte

Beratung durch die FemininFinance GmbH & Co. KG, Versicherungsmaklerin nach § 34d Abs. 1 GewO, Register-Nr. D-TAJS-4I8JO-48, und ihre Kooperationspartner:innen mit eigener Erlaubnis und eigener Registrierung bei der IHK.

Häufig gestellte Fragen

Welche Fixkosten kann ich am schnellsten senken?

Meist Strom und Gas in der Grundversorgung, alte Handy- und Internetverträge nach 24 Monaten und Versicherungen, die du nicht brauchst. Diese Verträge kannst du kurzfristig kündigen, und die Ersparnis wirkt jeden Monat.

Mein Handyvertrag läuft schon drei Jahre. Wie schnell komme ich raus?

Hat sich der Vertrag nach der Mindestlaufzeit verlängert, kannst du jederzeit mit einem Monat Frist kündigen, ohne Kosten. Oft reicht schon ein Anruf mit einem günstigeren Angebot, um den Preis zu senken.

Meine Krankenkasse erhöht den Zusatzbeitrag. Darf ich sofort wechseln?

Ja. Erhöht deine Kasse den Zusatzbeitrag, hast du ein Sonderkündigungsrecht bis zum Ende des Monats, ab dem der höhere Satz gilt. Sonst kannst du nach 12 Monaten wechseln, der Wechsel wirkt zum Ende des übernächsten Monats.

Lohnt es sich, Versicherungen jährlich zu bezahlen?

Ein wenig. Je nach Versicherer sparst du bis zu 5 Prozent. Bei kleinen Beiträgen sind das wenige Euro im Jahr. Mach es, wenn das Geld ohnehin bereitliegt, und nicht, wenn dir dafür im Monat der Abbuchung der Puffer fehlt.

Kann ich meine Berufsunfähigkeitsversicherung kündigen, um Geld zu sparen?

Kündigen solltest du sie nur nach gründlicher Prüfung. Ein neuer Vertrag bedeutet neue Gesundheitsfragen und meist einen höheren Beitrag. Lass lieber prüfen, ob dein Vertrag noch passt und ob es günstigere Wege gibt, etwa eine Anpassung der Rente.

Quellen: Konsumausgaben privater Haushalte, Statistisches Bundesamt, Stand 2024, geprüft am 11.10.2026 · Energie-Grundversorgung: Verbraucherzentrale für mehr Schutz vor hohen Preisen, Verbraucherzentrale Bundesverband, Stand 27.01.2026, geprüft am 11.10.2026 · Versicherungen: optimaler Risikoschutz, Stiftung Warentest, Stand 05.08.2026, geprüft am 11.10.2026 · Kfz-Versicherung im Vergleich, Stiftung Warentest, Stand 02.01.2026, geprüft am 11.10.2026 · Bekanntmachung des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes 2026, Bundesministerium für Gesundheit im Bundesanzeiger, Stand 07.11.2025, geprüft am 11.10.2026 · §§ 11, 40 VVG, dejure.org, Stand 2026, geprüft am 11.10.2026

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Tipps unter Fachkolleg:innen: Fixkosten und Versicherungen

Für Versicherungsvermittlerinnen und -vermittler, Finanzberaterinnen und -berater mit IHK-Registrierung

  • Wenn Kundinnen und Kunden Fixkosten senken wollen, lohnt es sich, die Versicherungen gemeinsam nach Risiko zu sortieren: was sie selbst puffern könnten und was nicht.
  • Ein Brief zur Beitragsanpassung ist ein guter Anlass, sich zu melden. Ab Zugang läuft dann ein Monat Sonderkündigungsrecht.
  • Im Herbst passt die Frage nach der Kfz-Versicherung gut ins Gespräch, bevor die Frist am 30. November endet.

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