Dieser Artikel gehört zur Serie „System trippeln“. Darin geht es um das, was zwischen zwei Regeln passiert.
Dein Kind ist da, und du willst früher zurück in den Job, aber nicht voll. Dann treffen zwei Regelwerke aufeinander: Elterngeld und Teilzeit. Wer sie einzeln betrachtet, verschenkt leicht Geld.
Hier liest du, wie Elterngeld rechnet, wenn du nebenbei verdienst, warum ElterngeldPlus in Teilzeit meist mehr bringt und welche Fristen du vorher kennen solltest. Mit einer Rechnung in Euro.
Betrifft dich, wenn du deine Arbeitszeit reduzierst ein Kind kommt du allein erziehst
Das Wichtigste in Kürze
- Elterngeld gibt es auch in Teilzeit, solange du im Monatsdurchschnitt höchstens 32 Wochenstunden arbeitest.
- In Teilzeit ersetzt Elterngeld nur die Differenz zwischen deinem Netto vorher und deinem Netto jetzt, meist zu 65 bis 67 Prozent.
- Wer in Teilzeit arbeitet, fährt mit ElterngeldPlus meist besser. Es ist oft genauso hoch wie Basiselterngeld, läuft aber doppelt so lange.
- Arbeiten beide Eltern gleichzeitig 24 bis 32 Stunden, gibt es bis zu 4 zusätzliche Plus-Monate je Elternteil, den Partnerschaftsbonus.
- Teilzeit musst du der Elterngeldstelle sofort melden. Gezahlt wird vorläufig, zu viel gezahltes Geld wird zurückgefordert.
So gehst du vor
- Prüfe früh deine Steuerklasse. Sie zählt fürs Elterngeld schon Monate vor der Geburt: Elterngeld: der größte Hebel liegt vor der Schwangerschaft.
- Stell den Antrag auf Teilzeit in der Elternzeit in Textform, spätestens 7 Wochen vor Beginn.
- Rechne Basiselterngeld und ElterngeldPlus mit deinem geplanten Teilzeit-Netto durch. Die Rechnung steht unten.
- Behalte die Fristen bei deinen Versicherungen im Blick: Elternzeit und Versicherungen.
- Leg einen Teil des Elterngelds für die Steuererklärung zur Seite. Oder sprich mit uns in der Beratung.
Inhalt
- Kann ich Elterngeld bekommen und gleichzeitig Teilzeit arbeiten?
- Wie rechnet sich Elterngeld?
- Was passiert mit dem Elterngeld, wenn du in Teilzeit arbeitest?
- Beispiel: So sieht das bei Lisa aus
- Wann lohnt sich ElterngeldPlus in Teilzeit nicht?
- Wie funktioniert der Partnerschaftsbonus?
- Was gilt für Teilzeit in der Elternzeit?
- Welche Fallen gibt es bei Elterngeld und Teilzeit?
- Ändert sich das Elterngeld bald?
- Was tust du jetzt?
- Häufig gestellte Fragen
Kann ich Elterngeld bekommen und gleichzeitig Teilzeit arbeiten?
Die kurze Antwort: Ja. Du darfst im Monatsdurchschnitt bis zu 32 Wochenstunden arbeiten und bekommst trotzdem Elterngeld. Es ersetzt dann einen Teil des Einkommens, das dir durch die kürzere Arbeitszeit fehlt.
Du bist in Elternzeit und willst wieder arbeiten, aber nicht voll. Damit ändern sich zwei Größen: Dein Gehalt kommt zum Teil zurück, und das Elterngeld wird kleiner. Beides hängt aneinander.
Elterngeld ist ein Ersatz für Einkommen. Hast du gar kein Einkommen, ersetzt es einen Teil deines alten Netto. Verdienst du in Teilzeit, ersetzt es nur noch einen Teil der Lücke zwischen alt und neu.
Darum ist die Frage nicht nur: Wie viele Stunden will ich arbeiten? Sondern auch: Welche Elterngeld-Variante passt zu diesen Stunden?
Wie rechnet sich Elterngeld?
Die kurze Antwort: Aus deinem Netto der 12 Monate vor der Geburt. Davon gibt es zwischen 65 und 100 Prozent, mindestens 300 und höchstens 1.800 Euro im Monat als Basiselterngeld.
Maßgeblich ist der Bemessungszeitraum. Für Angestellte sind das die 12 Kalendermonate vor dem Geburtsmonat. Monate mit Mutterschutz, mit Elterngeld für ein älteres Kind oder mit schwangerschaftsbedingter Krankheit werden übersprungen.
Bei Selbstständigen zählt das letzte abgeschlossene Steuerjahr vor der Geburt. Das Netto rechnet die Elterngeldstelle mit pauschalen Abzügen für Steuer und Sozialabgaben. Es kann deshalb etwas von deinem echten Netto abweichen.
Die Ersatzrate liegt bei 67 Prozent. Liegt dein Netto über 1.200 Euro, sinkt sie um 0,1 Punkte je 2 Euro, bis auf 65 Prozent. Unter 1.000 Euro steigt sie um 0,1 Punkte je 2 Euro, bis auf 100 Prozent.
Es gibt zwei Varianten. Basiselterngeld beträgt 300 bis 1.800 Euro im Monat. ElterngeldPlus beträgt 150 bis 900 Euro. Ein Monat Basiselterngeld entspricht zwei Monaten ElterngeldPlus.
Zusammen haben Eltern 12 Monate Basiselterngeld. Dazu kommen 2 Partnermonate, wenn für 2 Monate Einkommen wegfällt oder sinkt, meist beim zweiten Elternteil. Ein Elternteil kann höchstens 12 Monate nehmen.
Basiselterngeld gibt es nur in den ersten 14 Lebensmonaten. ElterngeldPlus kann darüber hinaus laufen, solange es ohne Lücke weitergeht. Alleinerziehende können alle 14 Monate allein nutzen.
Was passiert mit dem Elterngeld, wenn du in Teilzeit arbeitest?
Die kurze Antwort: Es wird aus der Differenz berechnet. Basiselterngeld wird dadurch oft klein. ElterngeldPlus bleibt fast gleich hoch und läuft doppelt so lange.
Arbeitest du in Teilzeit, ersetzt Elterngeld die Einkommensdifferenz: dein Netto vor der Geburt minus dein Netto in Teilzeit. Das Netto von vorher zählt dabei höchstens bis 2.770 Euro. Die Ersatzrate richtet sich nach deinem Netto vor der Geburt.
Beim ElterngeldPlus gibt es einen Deckel. Es beträgt höchstens die Hälfte des Basiselterngelds, das dir ohne Einkommen zustünde. Mit Teilzeit wird es zuerst normal aus der Differenz berechnet und dann auf diesen Deckel begrenzt.
Genau hier liegt der Hebel. Mit Teilzeit ist das Elterngeld aus der Differenz oft schon kleiner als der Deckel. Dann ist ElterngeldPlus genauso hoch wie Basiselterngeld. Es verbraucht aber nur einen halben Monat deines Kontingents.
Monate mit und ohne Teilzeit rechnet die Elterngeldstelle getrennt. Es zählt der Durchschnitt der jeweiligen Monate.
Beispiel: So sieht das bei Lisa aus
Lisa Logisch ist unsere Beispielperson. Sie ist erfunden, ihr Verlauf ist alltagsecht.
- Mit 24Lisa startet als Projektmanagerin. Zum Berufsstart schließt sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit 1.500 Euro Monatsrente ab.
- Mit 31Sie arbeitet Vollzeit für 3.850 Euro brutto, das sind 2.500 Euro netto. Ihre Fixkosten liegen bei 1.600 Euro.
- Stell dir vor · 32Lisa bekommt ein Kind. Die ersten zwei Lebensmonate bekommt sie Mutterschaftsgeld. Sie zählen als zwei ihrer Basiselterngeld-Monate.
- Mit 32Von Lebensmonat 3 bis 8 ist Lisa ganz zu Hause und bekommt Basiselterngeld. Damit hat sie 8 ihrer 12 Monate verbraucht.
- Im Beispiel jetzt · 32Ab Lebensmonat 9 will sie mit 24 Wochenstunden zurück. Annahme im Beispiel: Ihr bleiben dann rund 1.500 Euro netto. Sie fragt sich: Basis oder Plus?
Zuerst die Ersatzrate. Wir rechnen vereinfacht mit Lisas Netto von 2.500 Euro als Elterngeld-Netto. Es liegt weit über 1.200 Euro, ihre Rate ist deshalb 65 Prozent. Ohne Job bekommt sie 1.625 Euro Basiselterngeld im Monat.
Jetzt mit Teilzeit. Die Differenz beträgt 2.500 minus 1.500, also 1.000 Euro. Davon 65 Prozent ergibt 650 Euro Basiselterngeld.
ElterngeldPlus rechnet zuerst genauso: 650 Euro. Der Deckel liegt bei der Hälfte von 1.625 Euro, also 812,50 Euro. Die 650 Euro liegen darunter. Lisa bekommt also 650 Euro ElterngeldPlus, nur doppelt so lange.
Lisa hat noch 4 Basismonate übrig. Daraus kann sie 8 Plus-Monate machen. Über die Lebensmonate 9 bis 16 gerechnet sieht das so aus:
| Variante nach dem Mutterschutz | Elterngeld gesamt | Teilzeit-Netto gesamt | Zusammen |
|---|---|---|---|
| 4 Monate Basis mit Teilzeit, danach 4 Monate nur Teilzeit | 2.600 € | 12.000 € | 14.600 € |
| 8 Monate ElterngeldPlus mit Teilzeit | 5.200 € | 12.000 € | 17.200 € |
Mit ElterngeldPlus hat Lisa am Ende 2.600 Euro mehr. Sie arbeitet dafür keine Stunde mehr. Acht Monate lang kommen 2.150 Euro rein, 550 Euro mehr als ihre Fixkosten.
Arbeitet auch der andere Elternteil gleichzeitig 24 bis 32 Stunden, kommt der Partnerschaftsbonus dazu. Für Lisa wären das bis zu 4 weitere Plus-Monate mit je 650 Euro, also bis zu 2.600 Euro.
Rechner: Was kostet ein Kind wirklich?
Hier rechnest du bald selbst nach: wie sich Elterngeld, Teilzeit und deine Fixkosten im ersten Jahr zusammenfügen.
Wann lohnt sich ElterngeldPlus in Teilzeit nicht?
Die kurze Antwort: Wenn dein Teilzeit-Netto sehr klein ist. Dann greift der Deckel, und ElterngeldPlus fällt niedriger aus als Basiselterngeld.
Die Tabelle zeigt Lisas Rechnung mit verschiedenen Teilzeit-Gehältern. Netto vorher 2.500 Euro, Ersatzrate 65 Prozent, Deckel für Plus 812,50 Euro. Basiselterngeld beträgt immer mindestens 300 Euro, ElterngeldPlus mindestens 150 Euro.
| Netto in Teilzeit | Differenz | Basiselterngeld | ElterngeldPlus |
|---|---|---|---|
| 0 € (kein Job) | 2.500 € | 1.625 € | 812,50 € |
| 1.000 € | 1.500 € | 975 € | 812,50 € |
| 1.500 € | 1.000 € | 650 € | 650 € |
| 2.000 € | 500 € | 325 € | 325 € |
Je mehr Lisa in Teilzeit verdient, desto eher sind Basis und Plus gleich hoch. Dann bringt Plus über die doppelte Laufzeit das Doppelte. Verdient sie wenig, ist Basis pro Monat höher. Dafür ist es schneller aufgebraucht.
Du musst dich nicht endgültig festlegen. Den Antrag kannst du bis zum Ende des Bezugs ändern. Schon ausgezahlte Monate sind grundsätzlich fest. ElterngeldPlus-Monate lassen sich aber nachträglich in Basiselterngeld tauschen.
Der häufigste Denkfehler: „Wenn ich arbeite, lohnt sich Elterngeld nicht mehr.“ Gerade dann lohnt ElterngeldPlus. Mit Teilzeit ist es oft so hoch wie Basiselterngeld und läuft doppelt so lange. Basiselterngeld verbraucht dagegen einen ganzen Monat für denselben Betrag.
Wie funktioniert der Partnerschaftsbonus?
Die kurze Antwort: Arbeiten beide Eltern gleichzeitig 24 bis 32 Wochenstunden, bekommt jeder Elternteil 2 bis 4 zusätzliche Monate ElterngeldPlus.
Der Partnerschaftsbonus belohnt Eltern, die sich Job und Kind teilen. Beide müssen in denselben Monaten zwischen 24 und 32 Stunden pro Woche arbeiten. Dann gibt es mindestens 2 und höchstens 4 Bonusmonate je Elternteil.
Alleinerziehende erhalten den Bonus allein. Sie müssen dafür selbst 24 bis 32 Stunden arbeiten.
Ein Entwurf aus dem Familienministerium sieht vor, den Partnerschaftsbonus für Geburten ab November 2027 zu streichen. Das ist geplant, aber noch nicht beschlossen. Für Kinder, die vorher geboren werden, soll die heutige Regel weiter gelten.
Was gilt für Teilzeit in der Elternzeit?
Die kurze Antwort: Du hast einen Anspruch auf 15 bis 32 Wochenstunden, wenn dein Arbeitgeber mehr als 15 Beschäftigte hat, du länger als 6 Monate dort bist und keine dringenden betrieblichen Gründe dagegen sprechen.
Elterngeld und Elternzeit sind zwei verschiedene Dinge. Elterngeld ist Geld vom Staat. Elternzeit ist dein Recht, dich vom Job freistellen zu lassen oder in der Zeit weniger zu arbeiten.
Für die Teilzeit in der Elternzeit stellst du den Antrag in Textform, 7 Wochen vor Beginn. Nach dem 3. Geburtstag deines Kindes sind es 13 Wochen. Die Teilzeit muss mindestens 2 Monate dauern.
Lehnt dein Arbeitgeber nicht fristgerecht schriftlich mit Gründen ab, gilt die Zustimmung als erteilt. Die Frist für ihn beträgt 4 Wochen, nach dem 3. Geburtstag 8 Wochen.
Willst du in der Elternzeit bei einem anderen Arbeitgeber oder selbstständig arbeiten, braucht das die Zustimmung deines Arbeitgebers. Er kann sie nur binnen 4 Wochen aus dringenden betrieblichen Gründen in Textform verweigern.
Auch Minijobs sind möglich, sogar mehrere. Zusammen dürfen sie 2026 nicht mehr als 603 Euro im Monat bringen. Die Grenze von 32 Wochenstunden gilt für alles zusammen.
Welche Fallen gibt es bei Elterngeld und Teilzeit?
Die kurze Antwort: Die Steuer am Jahresende, die Meldepflicht bei der Elterngeldstelle, das Krankengeld und die Steuerklasse vor der Geburt.
Die Nachzahlung bei der Steuer
Elterngeld ist steuerfrei. Es unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt: Es erhöht den Steuersatz auf dein übriges Einkommen. Arbeitest du in Teilzeit, ist genau dieses übrige Einkommen da.
Eine Nachzahlung ist dann möglich. Dasselbe gilt für Mutterschaftsgeld und den Zuschuss des Arbeitgebers.
Tipp
Leg jeden Monat einen kleinen Teil des Elterngelds auf ein eigenes Konto. Kommt keine Nachzahlung, hast du eine Rücklage. Kommt eine, ist sie schon bezahlt.
Die Meldung an die Elterngeldstelle
Teilzeit musst du der Elterngeldstelle sofort melden und eine Bescheinigung deines Arbeitgebers vorlegen. Gezahlt wird zunächst vorläufig. Stellt sich heraus, dass du mehr verdient hast, wird zu viel gezahltes Elterngeld zurückgefordert.
Das Krankengeld
In der Elternzeit ruht dein Anspruch auf Krankengeld. Es gibt zwei Ausnahmen: Die Krankheit begann schon vor der Elternzeit. Oder du arbeitest in der Elternzeit versicherungspflichtig in Teilzeit. Mit Teilzeit bist du also wieder abgesichert, für dein Teilzeitgehalt.
Die Steuerklasse vor der Geburt
Elterngeld wird aus deinem Netto berechnet. Es zählt die Steuerklasse, die in den meisten Monaten des Bemessungszeitraums galt. Wer von Klasse V nach III oder IV wechseln will, muss das früh tun.
Bei 12 Monaten Bemessungszeitraum muss die neue Klasse in mindestens 7 dieser Monate gelten. Mehr dazu in Elterngeld: der größte Hebel liegt vor der Schwangerschaft.
Elterngeld in der Finanzierung
Elterngeld läuft nur befristet. Die Verbraucherzentrale rät, für eine Immobilie nur Einkommen einzurechnen, das dauerhaft bleibt. Eine Rate, die nur mit Elterngeld tragbar ist, wird nach der Elternzeit zur Last.
Ändert sich das Elterngeld bald?
Die kurze Antwort: Vielleicht, aber noch ist nichts beschlossen. Es gibt nur einen Entwurf aus dem Familienministerium.
Der Entwurf vom Sommer 2026 sieht für Geburten ab November 2027 nur noch 12 statt 14 Monate Basiselterngeld vor. Ein Elternteil allein soll höchstens 9 Monate nehmen können, Alleinerziehende 12. Ob es so kommt, ist offen.
Außerdem sieht der Entwurf neue Mindest- und Höchstbeträge und den Wegfall des Partnerschaftsbonus vor. Auch das ist noch nicht beschlossen.
Für die Planung gilt: Was heute im Gesetz steht, gilt, bis ein neues Gesetz beschlossen ist. Wir aktualisieren diesen Artikel, sobald es so weit ist.

Samiras Blick
Samira Harkat
„Viele Eltern entscheiden zuerst die Stunden und fragen dann nach dem Elterngeld. Ich würde es umdrehen. Wer weiß, dass ElterngeldPlus mit Teilzeit das Geld streckt, plant den Wiedereinstieg anders: früher, ruhiger und oft gemeinsam. Das ist keine Pflicht zur Arbeit. Es ist nur die Rechnung, die man kennen sollte, bevor man sie den Behörden überlässt.“
Was tust du jetzt?
Die kurze Antwort: Das hängt davon ab, wann und mit wie vielen Stunden du zurückwillst. Die Rechnung oben gibt dir die Richtung.
1
Das kannst du so lassen
Du arbeitest in der Elternzeit nicht und hast Basiselterngeld beantragt. Dann passt deine Wahl. Willst du später doch in Teilzeit einsteigen, kannst du den Antrag für die restlichen Monate ändern.
2
Wenn du in Teilzeit zurückwillst
Rechne mit deinem geplanten Teilzeit-Netto. Liegt das Elterngeld aus der Differenz unter dem Deckel, nimm ElterngeldPlus. Ändere den Antrag rechtzeitig, bis zum Ende des Bezugs ist das möglich.
3
Wenn ihr beide reduzieren könnt
Legt eure Teilzeit-Monate übereinander, jeweils 24 bis 32 Stunden. Dann gibt es bis zu 4 Bonusmonate je Elternteil.
4
Wenn du schon Teilzeit arbeitest
Melde sie sofort der Elterngeldstelle. Und leg für die Steuer einen Teil zurück, denn Elterngeld erhöht deinen Steuersatz.
Passt dein Elterngeld zu deinem Wiedereinstieg?
Wir rechnen mit dir Basis und Plus mit deinem Teilzeit-Netto durch und schauen, was in dieser Zeit bei Krankengeld und Berufsunfähigkeitsversicherung zählt. Die Prüfung ist unabhängig davon, ob am Ende ein neuer Vertrag steht.
Beratung durch die FemininFinance GmbH & Co. KG, Versicherungsmaklerin nach § 34d Abs. 1 GewO, Register-Nr. D-TAJS-4I8JO-48, und ihre Kooperationspartner:innen mit eigener Erlaubnis und eigener Registrierung bei der IHK.
Häufig gestellte Fragen
Höchstens 32 Wochenstunden im Monatsdurchschnitt. Für den Partnerschaftsbonus müssen beide Eltern gleichzeitig 24 bis 32 Stunden arbeiten.
Meist ja. Mit Teilzeit ist ElterngeldPlus oft genauso hoch wie Basiselterngeld, läuft aber doppelt so lange. Nur bei sehr kleinem Teilzeit-Netto greift der Deckel, dann ist Plus pro Monat niedriger.
Den Antrag kannst du bis zum Ende des Bezugs ändern, für Monate, die noch nicht ausgezahlt sind. Melde die Teilzeit außerdem sofort der Elterngeldstelle.
Elterngeld selbst ist steuerfrei. Es erhöht aber den Steuersatz auf dein übriges Einkommen, den Progressionsvorbehalt. Wer in Teilzeit verdient, kann deshalb eine Nachzahlung bekommen.
In der Elternzeit ruht das Krankengeld. Ausnahme: Du arbeitest versicherungspflichtig in Teilzeit, dann gibt es Krankengeld aus dem Teilzeitgehalt. Oder die Krankheit begann schon vor der Elternzeit.
Quellen: § 2 BEEG, Höhe des Elterngeldes, dejure.org, und § 4 BEEG, Bezugsdauer, dejure.org, Stand 2026, geprüft am 11.10.2026 · § 4a BEEG, Berechnung von Basiselterngeld und Elterngeld Plus, dejure.org, Stand 2026, geprüft am 11.10.2026 · § 15 BEEG, Anspruch auf Elternzeit, dejure.org, Stand 2026, geprüft am 11.10.2026 · Elterngeld, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Stand 2026, geprüft am 11.10.2026 · Darf ich Teilzeit arbeiten, während ich Elterngeld beziehe?, Familienportal des Bundes, Stand 2026, geprüft am 11.10.2026 · Reform beim Elterngeld, Stiftung Warentest, Stand 24.08.2026, geprüft am 11.10.2026
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Unsere Beratung: Wir sind Versicherungsmaklerin. Vermitteln wir dir einen Vertrag, bekommen wir vom Versicherer eine Vergütung, die Courtage. Sie steckt im Beitrag. Vermittelt eine unserer Kooperationspartner:innen, bekommt sie die Courtage. Ob wir davon einen Anteil bekommen, ist unterschiedlich. Die Prüfung deines Vertrags ist unabhängig davon, ob am Ende ein neuer Vertrag steht. Mehr dazu: So verdienen wir Geld.
Tipps unter Fachkolleg:innen: Elterngeld und Teilzeit
Für Versicherungsvermittlerinnen und -vermittler, Finanzberaterinnen und -berater mit IHK-Registrierung
- Wenn eine Kundin von ihrem Wiedereinstieg in Teilzeit erzählt, ist das ein guter Moment für den Blick aufs Krankengeld: Es lebt mit der versicherungspflichtigen Teilzeit wieder auf, aber nur für das Teilzeitgehalt.
- Die Geburt ist oft ein Anlass für die Nachversicherung in der BU. Die Frist liegt häufig bei 12 Monaten, das Gespräch lohnt sich also früh.
- Wer Elterngeld bezieht und in Teilzeit verdient, freut sich über einen frühen Hinweis auf den Progressionsvorbehalt und eine kleine Rücklage für die Steuer.
